La Tour Blanche 1919

Gebiet: Sauternes

Klassifikation: 1er Cru

Rebfläche: 30 Hektaren

Rebsorten:

Besitzer: Landwirtschaftsministerium

Leitung: Jean-Pierre Jausserand

Geschichte: Es war im Jahre 1855, als der damalige Besitzer, ein Monsieur Focke, erfahren durfte, dass sein Weingut das Prädikat „1er Crus“ erhielt. Kurz danach verstarb er jedoch und seine Witwe verkaufte im Jahre 1860 das Schloss an Monsieur Osiris. Dieser gründete eine Stiftung und schenkte das Schloss dem Staat mit den Auflagen, dass sein Name als Schenkungsgeber auf der Weinetikette von nun an zu erscheinen habe und dass das Weingut in ein Rebschule und eine Schule für Önologen umgewandelt wird. Es wird heute als Landwirtschaftsschule betrieben. Sein Wein wird im Tank vergoren und dann in zu 25% neuen Fässern gelagert. Ab 1988 wurde wieder in gewissem Umfang die Fassgärung eingeführt. Damit wurde der Höhepunkt jahrelanger Bemühungen erreicht, das berühmte Gut an seinen rechtmässigen Platz unter den feinsten Premiers Crus zu bringen.

Zusammensetzung der 77% Sémillon, 20% Sauvignon, 3% Muscadelle

Ertrag: 19,7 Hektoliter pro Hektar

Barriqueausbau: 2 Jahre

Produktion: 2 Jahre

Kontaktperson: Château La Tour Blanche

Adresse: F-33210 BOMMES Jean-Pierre Jausserand

Ort:

Telefon: +33-5-57 98 02 73

Fax: +33-5-57 98 02 78

E-Mail: tour-blanche@tour-blanche.com

Website:

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Degustationsnotizen

Trinkreife:

13.10.2017

Anfänglich etwas ausgezehrt und mit einem leicht muffigen Unterton. Nur noch Spuren von Restsüsse vorhanden. Zedernholz. Eher wie ein trockener Sherry. Aber: Absolut fehlerfrei und keinesfalls oxydiert. Nach rund 30 Minuten im Glas verflüchtigt sicher der muffige Geschmack und es kommt immer mehr Süsse zum Vorschein. Nicht, dass er jetzt opulent geworden ist, aber der Unterscheid ist doch sehr positiv. Für dieses miserable Jahr alleweil nicht nur gut trinkbar sondern auch sehr spannend.


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