Suduiraut 1937

Gebiet: Sauternes

Klassifikation: 1er Cru

Rebfläche: 90 Hektaren

Rebsorten:

Besitzer: AXA Millésimes

Leitung: Jean-Michel Cazes

Geschichte:

Das berühmte alte Gut liegt zum Teil in Sauternes und zum Teil in Preignac. Es umfasst 92 Hektaren, wovon 55 Hektaren für den ersten Wein verwendet werden. Pierre Montegut ist der verantwortliche Kellermeister und ist ab 2004 für die Weine zuständig. Der Wein ist zumeist der öligste und intensivste nach dem Yquem und gehört mit zu den besten Sauternes. Nach der sorgfältigen Auslese im Weinberg wird der Most in Grossbehältern vergoren und dann in zu 35% neuen Fässern ausgebaut. Dort lagert er rund 15 Monate (Ausnahme 2001: 2 Jahre). Die besten Suduirauts sind blassgolden in der Farbe, das Bukett ist exquisit duftig und stark, der Geschmack sehr voll und kräftig, mit ausgeprägter Honigsüsse sowie grosser Finesse und Rasse.

Bei alten Weinen ist der Abfüller/Négociant O. Garros meist ein Garant für gute Qualität.

Zusammensetzung der 80% Sémillon, 20% Sauvignon

Ertrag: 7-20 Hektoliter pro Hektar

Barriqueausbau: 2 Jahre

Produktion: 12'000 Kisten

Kontaktperson: Château Suduiraut

Adresse: F-33210 PREIGNAC

Ort:

Telefon: +33-5-56 63 61 92

Fax: +33-5-56 63 61 93

E-Mail: Infochato@suduiraut.com

Website:

18

Degustationsnotizen

Trinkreife: Austrinken

12.03.2017

Etwas zu wenig Süsse und etwas ausgezehrt. Nicht sehr komplex. Vanille und Malz. Recht jung und absolut fehlerfrei aber halt etwas "langweilig". 


17

03.05.2015

Pures Nougat, eine königliche Eleganz. Nicht opulent aber wunderschön und mit einer guten Länge.


19

17.11.2013

Eine gute Flasche. Etwas Vanille, Zitrusaromen, Salz. Nicht opulent aber elegant. Bergamotte. Über den Zenith.


18

10.11.2013

Elegant aber nicht ausladend. Feine Aromen von Feigenkompott und Datteln. Salz und Safran. Eine Bestätigung, dass die 1937er langsam nachlassen.


17

17.11.2010

Wiederum eine typische Flasche. Bitterorangen, Mokka und Schwarztee. Zu wenig Süsse und recht viel Säure. Klar hinter den Erwartungen.


17.5

Ältere Notiz ohne Datum

2002: Gaumen: Zu weing dicht und zu wenig Süsse. Im Ansatz fein strukturiert, ohne jedoch die erwartetet Tiefe. Etwas wellpappig und mit einer unangenehmen Bitternote. Etwas enttäuschend.17.5 Punkte. 2004: Unbedingt 30 Minuten im Glas stehen lasen. Hat relativ viel vordergründige Säure. Die Süsse ist in Form von bitterem Caramel. Das Laktat deutlich anzeigend. Leicht muffiger Unterton. Melasse und Oragneat. Eingedicktes Zwengschgenkompott. Wirkt ausgezehrt und recht alkoholisch mit ziemlich langem Abgang. 2005: 18 Punkte: Malzig mit recht viel Säure: dicht mit etwas Kaffee-Röstaromen. Eher wenig Süsse. 2005: 18 Punkte (nach 30 Minuten). Noch recht viel Süsse und anfänglich sehr viel Laktat. Melasse und rauchiges Caramel. UNBEDINGT 30 Minuten im Glas stehen lassen. Es lohnt sich. Ein kleiner Rest blieb über Nacht im Glas und sogar nach 24 Stunden war er immer noch sehr gut trinkbar. 2008: 17.5 Punkte. Wiederum nach ca. 15 Minuten im Glas etwas besser. Gute Säure und schöne Süsse. Etwas Crème bûlée und leicht bitteres Vanille. Dörraprikosenkompott mit etwas Mokka und Tabak. Nicht sehr dicht.


17.5