Château d'Yquem 1937
Ø19.5Degustationsnotizen
Degustation vom 24. September 2024
20.5 PunkteAus der 4.5 Liter-Flasche: Wow, was für ein Unterschied zur 0.75-Normalflasche und auch diese ist schon ein Meilenstein. Eleganz, Komplexität und Tiefe in bislang unbekannten Dimensionen (Star Treck lässt grüssen . Was hier alles an klassischen Aromen zum Vorschein kommt, kann man getrost als Referenz für einen Sauternes betrachten. Aber es ist eigentlich kein klassischer Sauternes sondern mit seinen feinen und samtigen Geschmacksnuancen eher einem hochfeinen Climens, also einem Barsac ähnlich. Feinste Vanille-Caramel-Biskuit-Noten mit etwas Bitterorangen-Zyste und getrockneten Feigen. Eine perfekt ausbalancierte Süsse und nach wie vor herrlich jugendliche Frische mit einer schier nicht mehr enden wollenden Länge im Abgang. Perfektion in Quadratur. NB: Obschon auf demselben Niveau ist der 1937er in dieser Form nicht mit den Yquems von 1921 und 1929 zu vergleichen; letztere repräsentieren die perfekte Opulenz, während der 1937er die perfekte Eleganz zeigt.
Degustation vom 4. November 2018
20 PunkteElegant, weihnachtsgebäck, getrocknete Feigen, Malz. Nicht so opulent aber eine finessenreiche Komplexität. Optimale nicht zu dominante Säure mit ebenso idealer Süsse. Jetzt auf dem Höhepunkt.
Degustation vom 11. März 2017
19 PunkteKomplex und finessenreich. Malz, kandierte getrocknete Feigen, Aprikosen, Kandiszucker. Etwas kurzer Abgang. Ist jetzt definitiv über dem Zenith aber immer noch wunderschön zu trinken.
Degustation vom 2. Mai 2015
20 PunkteEine perfekte Flasche. Vanille und Crème brulée, etwas Safran. Eine herrliche majestätische Eleganz ausstrahlen.
Degustation vom 30. März 2012
18.5 PunkteEine nicht ganz so optimale Flasche. Ein leicht oxydativer Touch. Ansonsten finessenreiche Aromatik, Vanille, Butterscotch, Feigenkompott, Orangeat. Jetzt aber imm mehr hinter dem 1928er und 1929er Yquem.
Degustation vom 17. Dezember 2010
19 PunkteElegante Süsse aber ein Touch zu viel Säure. Vanille, Orangeat, Pampelmousse. Dörraprikosen und Zwetschgenkompott. Der Wein ist recht jugendlich und wahrlich sehr elegant mit einem langen Abgang. Keineswegs zu vergleichen mit dem mächtigen 1929er. Eher wie der 1959er. Meines Erachtens hat er aber den Zenith nun langsam überschritten. Dennoch ist er überaus lecker.
Degustation vom 29. Januar 2010
20 Punkte2010: Vanille, Crème Caramel, opulent & elegant zugleich. Etwas getrocknete Aprikosen. Finessenreich. Tannenspitzchenhonig. Ein Touch Bitterorangen. Langer und dichter Abgang.
Degustation: Altnotiz 2005
18.5 PunkteWohl ein Ausrutscher, was die Lagerung abelangt, denn eigentlich sollte der Wein 20 Punkte. Opulent, dicht, Kaffee und Melasse. Bittercaramel. Nicht so opulent und dicht, wie man das eigentlich erwarten würde.
Degustation: Altnotiz 2005
19.5 PunkteDicht und Melasse pur. Herrliche Süsse und eigentlich recht wenig Salz aber sehr schöner Tiefgang und enorm langer Abgang. Einfach lecker.
Degustation: Altnotiz 2004
20 PunkteEnorm dicht, Kaffee und Mokka, kombiniert mit Melasse. vanilleartige Crème brûlé. Im Hintergrund ganz feine Aromen von Bitterorange. Herrliche Süsse mit ziemlich gut strukturierter Säure, nicht zu vordergründig, aber die enorme Süsse etwas im Zaum haltend. Ein Abgang der nie enden will. Ein Erlebnis der überdimensionalen Art.