Climens 1929

Gebiet: Barsac

Klassifikation: 1er grand Cru

Rebfläche: 29 Hektaren

Rebsorten:

Besitzer:

Leitung: Bérénice Lurton

Geschichte: Bei vielen gilt der Climens nach dem Yquem als der Beste Wein der Region - aber eigentlich lassen sich die beiden nicht wirklich vergleichen. Hier liegt der Nachdruck auf Eleganz, Rasse und Frische, und es wird im allgemeinen auch nicht versucht, mit der Üppigkeit von Yquem in Konkurrenz zu treten. Seit 1971 gehört das Gut in Barsac der Familie Lurton. 1992 übergab Lucien Lurton es seinen Töchtern Brigitte und Bérénice. Der Boden besteht aus rotem Sand und Kies über Kalkstein. Nach dem Abpressen und 24stündigem Abklären in grossen Behältern wird der Most in zu 25% regelmässig erneuerten Fässern vergoren und zwei Jahre ausgebaut, bevor er abgefüllt wird. Die Weine sind angesichts der Tatsache, dass es ja nicht in jedem Jahr einfach ist, einen guten Sauternes herauszubringen, erstaunlich Gleichmässig in der Qualität. Anfänglich sind sie etwas verschlossen, sie brauchen meist wenigstens 10 Jahre, bis sie ihr Bestes hergeben. Ausgewogenheit, Frische, Eleganz und - in grossen Jahren - Öligkeit sind die besonderen Merkmale, und hinzu kommt die lange Lebensdauer.

Zusammensetzung der 100% Sémillon

Ertrag: 9 - 25 Hektoliter pro Hektar

Barriqueausbau: 20 Monate

Produktion: ca. 36'000 Flaschen

Kontaktperson: Château Climens

Adresse: F-33720 Barsac (France)

Ort:

Telefon: +33-5-56 27 15 33

Fax: +33-5-56 27 21 04

E-Mail: lucienlurton@atinternet.com

Website: www.chateau-climens.fr

19.5

Degustationsnotizen

Trinkreife: Bis 2030

31.08.2022

Ene sensationeller Wein. Perfektion im Glas. Hochkomplex und lang. Dichtes dunkles Caramel mit Zitrus- und Bitterorangenaromen. Herrlich.


20

04.07.2022

Magnum: Malz, Caramel, Bergamotte, Bitterorangen, kandierte Aprikosen usw. usw. Unendlich lang und hochkomplex. Eine Legende. 


20

05.11.2016

Orangeat, Malz, Eleganz pur. Feigen. Ganz feines Orangenkonfit. Eine wunderbare Opulenz.Unendlich langer Abgang. Die Perfektion.


20.5

20.11.2009

2006: Potentialbewertung, denn der Wein hatte Korkengeschmack. Darunter entdeckt man ziemlich viel Süsse und eigentlich eine interessante Aromemnstruktur. Müsste gut sein.


18

20.11.2009

2009: Melasse pur, feinstes Crème brulée. Vanille und etwas Bitterorangen. Viel Malz. Wie ein alter Tokajier Aszu Essencia. Rosinennektar. Langer und komplexer Abgang.


20

20.11.2009

2009: Klassisch, elegant, Vanille Crème brulée. Nicht sehr süss. Nicht sehr komplex. Eher enttäuschend für 1929.


17.5

31.12.1997

2006: Kaffee, ziemlich süss und gute Säure. Tabaknote. Lecker und elegant.


18.5