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La Tour Blanche 1929

Gebiet: Sauternes

Klassifikation: 1er Cru

Rebfläche: 30 Hektaren

Rebsorten:

Besitzer: Landwirtschaftsministerium

Leitung: Jean-Pierre Jausserand

Geschichte: Es war im Jahre 1855, als der damalige Besitzer, ein Monsieur Focke, erfahren durfte, dass sein Weingut das Prädikat „1er Crus“ erhielt. Kurz danach verstarb er jedoch und seine Witwe verkaufte im Jahre 1860 das Schloss an Monsieur Osiris. Dieser gründete eine Stiftung und schenkte das Schloss dem Staat mit den Auflagen, dass sein Name als Schenkungsgeber auf der Weinetikette von nun an zu erscheinen habe und dass das Weingut in ein Rebschule und eine Schule für Önologen umgewandelt wird. Es wird heute als Landwirtschaftsschule betrieben. Sein Wein wird im Tank vergoren und dann in zu 25% neuen Fässern gelagert. Ab 1988 wurde wieder in gewissem Umfang die Fassgärung eingeführt. Damit wurde der Höhepunkt jahrelanger Bemühungen erreicht, das berühmte Gut an seinen rechtmässigen Platz unter den feinsten Premiers Crus zu bringen.

Zusammensetzung der 77% Sémillon, 20% Sauvignon, 3% Muscadelle

Ertrag: 19,7 Hektoliter pro Hektar

Barriqueausbau: 2 Jahre

Produktion: 2 Jahre

Kontaktperson: Château La Tour Blanche

Adresse: F-33210 BOMMES Jean-Pierre Jausserand

Ort:

Telefon: +33-5-57 98 02 73

Fax: +33-5-57 98 02 78

E-Mail: tour-blanche@tour-blanche.com

Website:

19.5

Degustationsnotizen

Trinkreife: Austrinken

13.03.2024

Wunderbare Süsse mit perfekter Säure. Wirkt noch irgendwie frisch. Malz, salziges Caramel, Bitterorangen und Birnel. Hochkomplex und enorm dicht mut einer sensationellen Eleganz. 


20

09.01.2024

Crême Brûlée mit getrockneten Zwetschgen. Malz und Bitterorangen. Unendlich lang und komplex. Es fehlt ihm etwas an Frische


19

02.07.2019

Tiefe, fast schwarze Farbe. Im Gaumen eine schier unglaubliche Süsse. Die Säure mag fast nicht dagegen anhalten. Aromen von Melasse, Feigen, Kandierten Orangen, Malz und Crême brûlée. Unendlich lang. Beinahe -auch wenn dies fast schon schizophren klingt- zu süss und zu dicht. Hält auf diesem Nievau locker noch 50 Jahre.


20

05.11.2016

Ein Elixir an Mokka und Orangeat, Feigen und Crème brûlée. Likör-artig. Salziger Abgang. Unendlich lang und komplex. Perfekt.


20

31.12.1997

2006: Cola-Aromen. Sehr süss und recht viel gut stützende Säure. opulent. Bittercaramel. Etwas überreif im Abgang.


18