Lafaurie-Peyraguey 2001

Gebiet: Sauternes

Klassifikation: 1er Cru

Rebfläche: 41 Hektaren

Rebsorten:

Besitzer: Domaines Cordier

Leitung: Eric Larramona

Geschichte: Im Zentrum der Schlossmauern präsentiert sich ein kleines Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Im Jahre 1794, es war die Zeit der französischen Revolution, kaufte ein Monsieur Lafaurie das Château. Auf Grund der hervorragenden Qualität wurde dem Weingut im Jahre 1855 das Prädikat „1er Crus“ erteilt. Danach wurde das Schloss an den Fürsten Duchâtel, Minister und Besitzer von Château Lagrange (Margaux) verkauft. Im Jahre 1879 erweiterten die Herren Farinel und Gredy das Weingut mit dem Erwerb des Château’ Barrail-Peyraguey und Clos Haut-Peyraguey. Im Jahre 1913 kauft Désiré Cordier das Château Lafaurie-Peyraguey. Das Etablissement Codier vergrössert das Château im Jahre 1980 um 4,5 Hektaren mit dem Erwerb eines Rebberges genannt „Vimeney“, eine Enklave im Gebiet von Château d’Arche.

Zusammensetzung der 90% Sémillon, 8% Sauvignon, 2% Muscadelle

Ertrag: 16 Hektoliter pro Hektar

Barriqueausbau: 18 - 30 Monate

Produktion: 6'000 Kisten

Kontaktperson: Etablissements Cordier

Adresse: F-33290 BLANQUEFORT 53 Rue du Dehez

Ort:

Telefon: +33-5-56 76 60 54

Fax: +33-5-56 76 61 89

E-Mail:

Website: www.lafaurie-peyraguey.com

19.5

Degustationsnotizen

Trinkreife: Ab 2015 bis 2050

13.10.2017

Aus der Doppelmagnum: Sehr viel reife Fruchtsüsse (Papaya und Mango). Gute Säure. Darunter mit einer leichten und typischen Boytritis-Bitternote. Ein Art transitorische Phase von der klassischen Vinifikation in den 70er, 80er und 90er Jahren zur neuen Vinifikation ab 2002/2003. Bitter-Orangen und reife Tokajer-Noten. Mit der Zeit öffnet er sich immer mehr und wird noch besser. Offensichtlich ist der Wein in der Grossflasche immer noch am Ende der Verschlussphase. Normalfaschen: trinken - Grossformate noch ein paar Jahre zuwarten. 


19

10.10.2015

Ein herrlicher Wein mit einer wundervollen Fruchtsüsse. Elegant und ausladend zugleich. Papaya, Mango und Vanille. Herrlich.


19.5

20.05.2013

Der Wein geht nun langsam in eine Verschlussphase aus der er wohl erst wieder in 10 Jahren erwacht. Dann aber sollten ihm die 20 Punkte nur so zufliegen. Im Moment hat er alles, was er braucht aber es ist wild durcheinander gemischt und noch nicht in der richtigen Hamronie. Aber das kommt noch.....


19

10.04.2011

Wunderbare Fruchtaromen mit viel Vanille. Optimale Säure. Immer noch erst am Anfang seiner Genussphase. Lecker.


19

Ältere Notiz ohne Datum

2004: 19 Punkte. Vanille mit andeutungsweise exotischen Früchten wie Mango und Papaya. Nicht so dicht wie der Jahrgang erhoffen lässt. Auch nicht so fett aber umso mehr elegant und feminin. In der Fruchtphase kann er sein Potential noch nicht so entfalten aber das wir sich in der Genussphase noch ändern... 2007: 19 Punkte: Vanille, Zitrusaromen, sehr geschmeidig und elegant. Noch viel zu jung. Etwas ätherische Nase. 2008 auf dem Château: Doppelmagnum. 18 Punkte. Sehr laktatisch, viel Linoleum. Ansonsten sehr süss und enorme Säure. Orangen und Zitronen. ABER: Der Wein hat einen unangenehmen Nebengeschmack nach Äther und Leim. In einer Verschlussphase?? 2009: 19 Punkte. Den Äther hat er nur Ansatzweise (siehe oben). Ansonsten ist er sehr süss mit einer gewaltigen Säure, die ihm noch viele Jahrzente bescheren wird. Papaya, Mango und exotische Aromen pur. Viel Vanille. Elegant aber jetzt noch zu jung zum geniessen. 2008: 19.5 Punkte. Wunderbare fast opulente, leicht fette Süsse, die aber durch die ebenfalls opulente Säure in ein herrliches Gleichgewicht gebracht wird. Zitronat und Bitterorangenschale mit etwas Vanille und ziemlich viel Alkohol. Komplex. Im Finish feine Mokka-Aromen und Creme brulée. Langer Abgang. Lecker.


19