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Rieussec 2001

Gebiet: Sauternes

Klassifikation: 2éme Cru

Rebfläche: 75 Hektaren

Rebsorten:

Besitzer: Domaines Barons de Rotschild

Leitung: Charles Chevallier

Geschichte:

Historisches :Das Gut hat eine superbe Lage auf dem nach Yquem höchsten Hügel in Sauternes. Der Boden ist besonders stark kieshaltig. Rieussec gilt schon seit langem als eines der feinsten Crus in Sauternes; es bringt Weine von grösster Individualität mit herrlichem Bukett und prachtvoller Geschmackskonzentration, aber auch mit ausgeprägter Eleganz, doch dafür vergleichsweise weniger Üppigkeit hervor. Die Gärung findet in Tanks statt, ausgebaut wird der Wein dann zum Teil in grossen Eichenholz-Foudres und zum Teil in kleinen Fässern, die zu 50% regelmässig erneuert werden.

Followingon from Mayne the estate passed to Charles Crépin, who then bequeathed theproperty to his son-in-law Paul Defolie in 1892. Although Defolie at least madesome investments in the property, his tenure was unfortunately short. Rieussecthen passed through the hands of a number of different proprietors and, as isalways the case in this sort of situation, it suffered from under-investment,and began to fall into dilapidation. It was acquired by Edgar and Marc Bannelin 1907, then Madame Lasseverie and her son-in-law Henri Gasqueton, the sameGasqueton family that also owned Calon-Ségur in St Estèphe. Next came theVicomte du Bouzet and then his brother-in-law, an American named Berry, whosubsequently sold the property to Gérard Balaresque in 1957.

Zusammensetzung der 89% Sémillon, 8% Sauvignon, 3% Muscadelle

Ertrag: 13 Hektoliter pro Hektar

Barriqueausbau: 18 Monate

Produktion: 8'000 Kisten

Kontaktperson: Château Rieussec

Adresse: F-33210 FARGUES

Ort:

Telefon: +33-5-57-98-14-14

Fax: +33-5-57-98-14-10

E-Mail:

Website:

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Degustationsnotizen

Trinkreife: Ab 2015 wieder probieren

31.07.2019

Recht süss mit zu wenig Säure. Fast etwas fett. Aprikosen und reife Mango mit Papaya. Konzentriertes Vanille. Recht alkoholisch. Es fehlt im an Eleganz und Leichtigkeit, da er fast überreif wirkt. 


17.5

09.10.2015

...und er kommt über die 18 Punkte nicht hinaus. Buttrig, ausladend, fast überreif und fett. Recht alkoholisch.


18

26.01.2015

Eine monotone Süsse mit bitteren Reflexen begleitet den Wein. Nicht so oxydativ wie auch schon andere Flaschen aber dennoch weit hinter den Erwartungen und (leider) immer noch auf dem 1990er Weg.


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Ältere Notiz ohne Datum

2004: 19.5 Punkte. Ein gewaltiger Wein. Ich habe schon seit Langem nicht mehr einen so wundervollen Wein getrunken. Dicht aber nicht fett, elegant und schlank zugleich. Exotische Früchte en masse wie Papaya und Mango, vermischt mit einem Schuss Vanille. Wahnsinniges Potential Jetzt aber schon ein phantastischer Wein, der das einzige Problem hat, dass man möglicherweise jetzt schon alle Flaschen austrinkt und dann in 10, 20 Jahren keine Flasche mehr hat, um dann den Wein in einer noch senssationellerern Phase erleben zu dürfen. 2008: 17.5 Punkte(!). Was für eine Enttäuschung. Im Adlon zum Nachtisch ein Glas im Offenausschank degustiert. Die Flasche war angeblich erts kurz zuvor geöffnet worden. Sollte dies stimmen, so hat der Wein dasselbe Problem wie der 1990er. Er altert in einem Tempo, da halte nicht mal ich mit mit Degustieren. Spass beiseite: es ist erschreckend wie abgestumpft und leblos dieser Wein ist. Noch etwas Bitterorange und Aprikosenmarmelade, sehr süss, aber eine plume Süsse. Fett und definitiv nicht attraktiv. Geht er wohl in eine Art Verschlussphhase?!? Jedenfalls musste ich gleich noch eine neue Flasche öffnen lassen, um vielleicht die Aussage zu widerlegen, die andere sei noch nicht so lange offen gewesen. Nun ja, er war etwas frischer hatte eine lebendigere Säure und auch ein paar versteckte Zitrusaromen. Aber mehr als 18 Punkte war auch der nicht wert. Let's wait and really hope... 2008-2.Teil. Kurz nach meiner Rückkehr aus Berlin musste ich der Wahrheit noch einmal tiefer auf den Grund gehen und habe gleich eine OHK geöffnet, welche ich en primeur gekauft hatte und die seither unangetastet vor sich hin schlummerte. Nun um es gleich vorwegzunehmen: ich hätte sie am besten weiter schlummern lassen sollen, denn der Wein hatte sehr viel Ähnlichkeit mit der Berliner Flasche. Ganz am Anfang, gleich nach dem Öffnen zeigt er eine noch feine Struktur mit viel (eigentlich ist es eher sehr viel) Säure und einer ebenso gewaltigen Süsse. Aromen von Bitterorangenmarmelade und süssem Aprikosenkompott von überreifen Früchten dominieren den Gaumen. Begleitet wird das Ganze von einer permanent bitteren Note, die sich dann im Abgang noch deutlicher zeigt. Nach 15 Minuten im Glas beginnt der Wein sich in seine Einzelteile zu zerlegen - sprich: mit der Harmonie ist es nun endgültig vorbei. Er wirkt monoton und unstrukturiert und wird lediglich noch von der gewaltigen Säure und Süsse dominiert. Ganz verhaltene Bittermandel-Orangen-Aromen halten noch dagegen. Dieses Szenario hat der geneigte Rieussec-Liebhaber schon einmal erlebt: beim 1990er. Und auch da hofft er noch immer, dass er eines Tages aus seiner Verschlussphase wieder auftaucht. Nun wenigstens da gibt es einige hoffnungsvolle Ansätze zu berichten. Das lässt ja hoffen für den 2001er, wenn man auch sicherlich noch 10-20(!) Jahre warten muss, bis man den Wein wieder vollends geniessen kann!..kann?


17.5