Guiraud 1929

Gebiet: Sauternes

Klassifikation: 2éme Cru

Rebfläche: 100 Hektaren

Rebsorten:

Besitzer: Société Civile Agricole

Leitung: Xavier Planty

Geschichte: Nach vielen Jahren des Siechtums bekam das berühmte alte Weingut eine Wiederbelebungsspritze, als die Familie Narby aus Kanada es1981 erwarb. Hamilton Narby berief 1983 mit Xavier Planty einen hervorragenden Régisseur und legte mit fester Entschlossenheit die höchsten traditionellen Massstäbe an die Bereitung klassischer Sauternes-Weine. Der Wein wird heute wieder in Fässern ausgebaut, die jeweils zu 45% erneuert werden.

Zusammensetzung der 65% Sémillon, 35% Sauvignon

Ertrag: 15-20 Hektoliter pro Hektar

Barriqueausbau: 2 Jahre

Produktion: 16'000 Kisten

Kontaktperson: SCA Château Guiraud

Adresse: F-33210 SAUTERNES

Ort:

Telefon: +33-5-56-76-61-01

Fax: +33-5-56-76-67-52

E-Mail:

Website:

18.5

Degustationsnotizen

Trinkreife: Austrinken

23.05.2018

Schöne Säure mit optimaler Süsse. Viel Malz und Caramel. Feigenkompott und getrocknete Aprikosen. Komplex und lang. Wirkt noch recht jung und ist nich viele Jahre auf dem Niveau. 


19.5

06.11.2016

Orangeta und Malz. Gute Süsse aber etwas zu viel Säure. Recht alkoholisch. Getrocknete Feigen. Lang aber nicht allzu komplex.


18

26.12.2009

2009: Recht viel Säure aber gute und opulente Süsse. Dörrpflaumen, Feigen Melasse und viel Malz. Etwas Mokka. Feingliedrig und recht cremig. Wie ein Baileys.


19

Ältere Notiz ohne Datum

2004: Rebouché auch Château 1998. 18 Punkte. Gaumen. Sehr süss, aber nicht klebrig. Starke Aromen von Tabak und Mokka. Stützende, ziemlich gut ausgewogene Säure. Recht dicht und lang aber nicht unter den Spitzenkandidaten der 1929er. Möglikcherweise muss liegt es daran, dass die Flasche erst kurz zuvor per Post zugestellt wurde und sich erst noch beruhigen muss. Auf jeden Fall ein herrlicher Wein, der rundum schmeckt und einfach lecker ist. 2004: 18.5 Punkte. Sehr dicht, nicht so süss wie erwartet. Bittercaramel, Melasse, Tannenspitzlihonig. Rauchiger Tabaknote. Schöne, harmonische Säure. LangerAbgang. Nach 20-30 Minuten im Glas optimal. Lecker. 2006: 16 Punkte. Eine nicht ganz so gute Flasche? Leicht oxydiert, monoton und pappig. Noch recht süss. Nachdegustieren. 2008: Rebouchée in 1988. 17 Punkte. Schöne, elegante Süsse mit etwas zu vordergründiger Säure. Vanille und Orangeat. Leicht bitteres Mokka. Unter den Erwartungen. 2008: Originalflasche nicht Rebouchée. 17 Punkte. Recht süss aber dominante Säure. Etwas Crème brûlée. Bittere Melasse. Wirkt etwas ausgezehrt. Nicht sehr komplex.


17.5